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In München, Rom und im indischen Madras studierte Ernst W. Koelnsperger Sprach- und Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Indologie. Sein besonderes Interesse galt stets den interkulturellen Zusammenhängen und einem länderübergreifenden Kulturtransfer. Zunächst arbeitete bei der Herausgabe sprachhistorischer Werke sowie am Kindler Literatur-Lexikon mit. Seit 1965 leitete er wissenschaftliche Studienreisen in die ganze Welt, wobei die von ihm favorisierten Reiseziele in geschichts- und kulturreichen Destinationen wie Ägypten, Indien und Italien sowie dem gesamten asiatischen Raum lagen. Von 1984 bis 2011 leitete er die Reiseleiterabteilung bei Studiosus Reisen in München.

Privat engagiert sich Ernst W. Koelnsperger besonders für die zeitgenössische Kunst. Er war lange aktives Mitglied des Präsidiums des Indien-Institut München e.V. und organisierte und gestaltete dabei viele Vorträge und Veranstaltungen. Darüber hinaus wirkte er an vielen Ausstellungen mit, um der Contemporary Indian Art in Deutschland und in Indien eine lebendige Plattform zu erschaffen.  Kunst- und kulturhistorische Vorträge führen ihn auch heute noch in die ganze Welt.

Die Kunst- und Kulturstiftung Siebeneichler unterstützt er, weil es ihm, so er selbst, ‚eine Freude ist, Künstlern, die mich beeindruckt und intellektuell wie emotional angesprochen haben, die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten zu zeigen’. Augenfällig erscheint ihm die oftmals weitgehend nur merkantile Ausrichtung der Kunstbranche: ‚Es ist äußerst wichtig, gerade heute angesichts unseres hybriden Kunstmarktes die Künstler zu fördern, deren höchst qualitätsvolle Werke noch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden sollten‘.

Foto: (c) Jacqueline Krause-Burberg
Foto: (c) Jacqueline Krause-Burberg

Die diplomierte Textildesignerin und Journalistin Ines Wagner wuchs in Thüringen auf und konzentrierte sich im Rahmen ihres Abiturs und ihrer Berufsausbildung auf das Medium Glas. Anschließend absolvierte sie eine Aus-bildung zur Handweberin. Darauf folgte ihr Textildesign-Studium an der Kunsthochschule Kassel und der Hochschule für Bildende Kunst Burg Giebichenstein Halle an der Saale. Sie arbeitete als Modedesignerin in Tokyo, St. Gallen, Hongkong und seit 2009 am Tegernsee. Das Jahr 2014 markiert ihren ‚Spurwechsel‘ – seit diesem Zeitpunkt ist sie als Journalistin mit Schwerpunkt Kunst, Kultur und Reise tätig. In ihren Texten und Geschichten 'verspinnt, verstrickt und verwebt sie Erlebtes, Erträumtes und Erdachtes', so die Autorin selbst. Mit der Tegernseer Region stark verbunden, übernahm sie in 2019 zudem das Printmarketing und die Pressearbeit für die Tegernseer Tal Tourismus GmbH. Als Redakteurin der KulturBegegnungen und des Online Magazins Kultur Aktuell berichtet sie regelmäßig über die Aktivitäten von Kunstschaffenden und Kulturhighlights in ihrer Wahlheimat. Ines Wagner ist 1. Vorstandsvorsitzende von KulturVision e.V.  Mehr über KulturVision e.V. erfahren  Sie hier: www.kulturvision-aktuell.de

Für José Hazañas ist Kunst in all ihren Ausdruckformen ein Spiegel der Zeit, der mit einer universellen Sprache den Blick in die Vergangenheit öffnen kann und zugleich einen besonderen Bezug zu unserer heutigen Welt herstellt. Kunst ermöglicht seinen Rezipientinnen und Rezipienten somit einen Perspektivenwechsel. Sich durch sein Engagement für die Stiftung Siebeneichler bei den Personen zu bedanken, die den Menschen die Kunst zur Verfügung stellen, ist José Hazañas ein besonderes Anliegen. ‚Den technologischen Fortschritt überschätzen wir, den gesellschaftlichen Wandel, den die Kulturschaffenden in erster Reihe reflektieren, unterschätzen wir‘, lautet dabei sein Credo. 

Aus einem spanischen Elternhaus stammend kam José Hazañas in München zur Welt und begann dort seinen beruflichen Werdegang im Jahr 1993 im Bankenwesen. 2003 wechselte er zur UBS Deutschland und fand nach zehn Jahren dann bei der Privatbank Hauck & Aufhäuser in München seinen neuen und aktuellen Wirkungskreis. Hier ist er für die Betreuung von Privatkunden, Unternehmen und Stiftungen zuständig. 'Ich hatte immer das Glück, jemanden in meinem Umfeld zu haben, der mich gefördert hat', weiß José Hazañas zu berichten. Heute kann er seine Erfahrungen im Beruflichen wie auch im Privaten weitergeben und setzt sein Wissen und Netzwerk für Stiftungen und Vereine ein.